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Fiagon ist erneut „Innovator des Jahres“

  • Fiagon ist erneut „Innovator des Jahres“

    Fiagon ist erneut „Innovator des Jahres“

    Unternehmen aus Hennigsdorf auf Platz 1 beim Innovationswettbewerb TOP 100/Ehrung durch TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar

     

    Henningsdorf – Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die Fiagon AG feiert dabei besonders: Sie erreichte in ihrer Größenklasse (Unternehmen bis 50 Mitarbeiter) den Gesamtsieg. Das Hennigsdorfer Unternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil und stellte sich der TOP 100-Jury. Der Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt das Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

     

    In der Größenklasse A (bis 50 Mitarbeiter) beeindruckte die Fiagon AG die TOP 100-Jury am stärksten. Die Juroren wählten das Unternehmen aus Hennigsdorf bei Berlin zum „Innovator des Jahres 2016“ aus den Reihen der diesjährigen TOP 100-Unternehmen. Bereits 2014 hatte das Unternehmen den Gesamtsieg in seiner Größenklasse davongetragen.

     

    Das Medizintechnik-Start-up entwickelt, produziert und vertreibt mit 43 Mitarbeitern elektromagnetische Navigationssysteme für chirurgische Eingriffe. Besonders erfolgreich ist Fiagon mit der Erfindung eines Mikrosensors, der an der Spitze von OP-Instrumenten angebracht ist. „Der Mikrosensor gibt die exakte Position des OP-Instruments im menschlichen Körper an – millimetergenau in einem dreidimensionalen Abbild des zu operierenden Körperteils“, erläutert Marketingmanager Nicolas Bublies das Produkt.

     

    Neben dem Innovationserfolg überzeugten die Jury das Innovationsklima, das Engagement der Firmenleitung und das Innovationsmarketing.

     

    Die TOP 100-Jury schreibt in ihrem Urteil über Fiagon:

     

    „Die Firmenkultur ist durch eine arbeitsintensive, aber positive Atmosphäre geprägt, die Mitarbeiter zur Entwicklung eigener Ideen ermuntert. Die Firmenleitung geht dabei mit gutem Beispiel voran: Sie widmet zwei Drittel ihrer Arbeitszeit der Innovationsarbeit. Beim Innovationsmarketing bindet das Unternehmen schon vor dem Start einer Entwicklung weltweit meinungsführende Chirurgen ein – zunächst in der Rolle als Ideenlieferanten, Kritiker und Feedback-Geber, nach der Markteinführung als Testimonial. Auf diese Weise ist es Fiagon in vorbildlicher Weise gelungen, internationale Markenbekanntheit zu erlangen.“

     

    Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und seinem Team. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab. Von allen TOP 100-Unternehmen kamen die drei besten Unternehmen jeder Größenklasse jeweils in die Ausscheidung für den Gesamtsieg in ihrer Größenklasse. Die Entscheidung über den „Innovator des Jahres“ traf auf Basis aller gesammelten Informationen die mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik besetzte TOP 100-Jury.

     

    Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

     

    Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

     

    TOP 100: der Wettbewerb
    Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

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